Bündnis 90/Die Grünen - Ortsverband Tostedt

Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2001

 
 

4. Den grünen Ortskern vorsichtig gestalten

Die bereits früher durchgeführten Planungen für eine vorsichtige Gestaltung des Tostedter historischen Ortskerns (Städtebaulicher Ideenwettbewerb von 1986), vor allem der preisgekrönte Entwurf des Architektenbüros Ahrens/Hilter, und die zum Teil noch weiterführenden Überlegungen und Voschläge des Tostedter Heimatvereins (Planentwurf von Dr. Rumpel, beide in "Hermann und Erika", Jahreshefte des Heimatvereins, veröffentlicht, und zwar in Nr. 11/1987 und Nr. 15/1991), fanden immer die volle Unterstützung von Bündnis 90/Die Grünen. Durch die jetzt vorgelegten Planungen (Planungskonzept Albrecht) wurden wir in unserer Einschätzung erneut darin bestätigt, dass es sich bei dem alten Dorfkern Tostedts (vornehmlich der Bereich vom Himmelsweg bis zum Platz Am Sande) um ein stark ortsbildprägendes, ökologisch wertvolles und identitätsstiftendes Areal handelt, das in seinen wesentlichen Strukturen (unbeschadet der Umnutzung älterer Bausubstanz, aber unter Vermeidung gröberer baulicher Eingriffe) erhalten werden muss.

Auch die weitergehenden Vorschläge des Ortsplaners Albrecht, nämlich eine bessere Anbindung dieses Bereiches (Himmelsweg) an den Geschäftsbereich Bahnhofstraße zu erzielen, finden die Unterstützung der Grünen und sollten zügig vorangetrieben werden. Vor allem geht es darum, fußgänger- und radfreundliche Strukturen und Erlebnisbereiche zu schaffen. Verkehrsberuhigende Maßnahmen sind anzustreben (soweit. die Situation der Bundesstraße solche zulässt). Bei all diesen Maßnahmen dürfen, aus der Sicht der Grünen, sowohl historische als auch naturfreundliche Gesichtspunkte nie aus den Augen verloren werden. Der Tostedter Ortskern mit seinem historischen Gebäudebestand und der noch immer vorhandenen "grünen Lunge" mit ihrer Öffnung in die freie Landschaft müssen bewahrt bleiben.Den grünen Ortskern vorsichtig gestalten

 
 
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