WAS
WIR WOLLEN: Überall wird gebaut, da darf die Grünplanung nicht zu kurz kommen: Vernetzung von privatem Grün mit den grünen Außenbereichen. Ortsprägende Einzelbäume sollen gepflegt und erhalten werden. Neue Wohngebiete sollen so geplant werden, dass auch hier durch Grünflächen mit Einzelbäumen das Erscheinungsbild des Ortes erhalten bleibt. weiter
Um das innerörtliche Verkehrsaufkommen zu verringern, fordern wir neue straßenunabhängige Rad- und Fußwegen. Vorschläge für neue Verbindungen sind:
Keine Großbauten in Tostedts grünem Ortskern zwischen Kirche und Sand. Wir setzen uns für die Bewahrung der historische gewachsenen Struktur ein und halten es für wichtig, einen Fußweg zwischen Himmelsweg und "Am Sande" zu schaffen. weiter
Dorfkerne
dörflich erhalten Dorf soll Dorf bleiben. Dieses Ziel ist mit dem Dorferneuerungsprogramm Heidenau beispielgebend umzusetzen. weiter
Tostedt plant große neue Wohngebiete: entlang der B75 Richtung Kakenstorf und zwischen Weller Straße und Niedersachsenstraße. Für uns gilt es, diese sehr vorsichtig und mit ökologischen und sozialen Grundsätzen weiter zu entwickeln. weiter
Kinder sind unsere Zukunft! Daher müssen die bestehenden Angebote erhalten und die Anzahl der KIGA-Plätze weiter erhöht werden. Um berufstätige Mütter zu entlasten sind Krippen auch für Kinder unter 3 Jahren einzurichten und ausreichend viele Ganztagesplätzen anzubieten. Da inzwischen ein Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz besteht, ist nicht einsehbar, warum Kindergärten nicht kostenlos sind. weiter
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen in Tostedt ist hoch. Es ist wichtig, neben wohnortnahen Spielplätzen für kleine Kinder einen großen Spielplatz für ältere Kinder und Jugendliche zu schaffen, der ihren Vorstellungen vom Abenteuerspiel und als Treffpunkt entspricht. weiter
Im Bereich der Schulen unterstützen wir auch weiterhin die Umsetzung von innovativen Schulkonzepten und die Einrichtung von Integrationsklassen. Besonders wichtig ist uns eine ausreichende Ausstattung der Schulen. In diesem Rahmen unterstützen wir die Erweiterungen der Grundschulen in Heidenau und in der Dieckhofstraße zu 2-zügigen Schulen mit allen notwendigen Nebenräumen. weiter
Wir setzen uns für die Ansiedlung eines Kinos und einer Disco in Tostedt ein. weiter
Wir unterstützen ausdrücklich den Bau des Badeparks. Er stellt eine kostengünstige und ökologisch vorteilhafte Alternative zu einem Freibad dar und kann schon in absehbarer Zeit gebaut und genutzt werden. weiter
Die von
Mitgliedern der Grünen initierte Tostedter-Erklärung (www.tostedt-gegen-rechts.de)
wird mittlerweile von nahezu 4.000 Menschen unterstützt. Alle diese
Menschen
beziehen öffentlich im Internet gegen die "Rechten" in Tostedt
Position bezogen. Die Tostedter-Erklärung und insbesondere die vielen Aktivitäten
des Forums für Zivilcourage konnten das Klima in Tostedt deutlich verbessern.
Dies gilt es weiterhin zu unterstützen. weiter
Tostedt braucht mehr Konzerte, Theateraufführungen, Ausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen, um die Lebensqualität für alle BürgerInnen zu verbessern. Wir wollen uns dafür einsetzen, den Betreibern von Stockmeyers Vielharmonie einen neuen Start zu ermöglichen und auch durch Gemeindezuschüsse eine Verbesserung des Kulturlebens in Tostedt zu erreichen. weiter
Nachdem der Töster-Ring zu einer festen Einrichtung im ÖPNV geworden ist, sollte über eine Erweiterung der Streckenführung nachgedacht werden.
Das Anruf-Sammeltaxi (AST) ist ein gutes Ergänzungsangebot, das aber zu wenig bekannt ist. Hier gilt es, gezielte Aufklärung zu betreiben.
Der Bahnverkehr Richtung Hamburg und Bremen kann von uns nicht beeinflußt werden. Dass die Bahnsteige 3 und 4 für Mütter mit Kleinkindern und Behinderte nicht vernünftig erreichbar sind und dass die Fahrradabstellanlage saniert werden muß, hat trotz zahlreicher Appelle die Bahn AG bisher nicht interessiert. Hier gilt es immer wieder Druck zu machen.
Verkehrsberuhigung in Wohngebieten und Verbesserung der Radfahrer- und Fußgängersituation sind Dauerziele der GRÜNEN bei allen örtlichen Verkehrsplanungen gewesen. 1994 wurde durch Fachleute ein Verkehrsentwicklungsplan erstellt und verabschiedet, der Tempo-30-Zonen in allen Wohngebieten vorsieht. Hiervon ist wegen der Autofahrerlobby in der CDU-Fraktion nur das wenigste umgesetzt. Die jetzt vereinfachten Anforderungen an Tempo-30-Straßen und die Tatsache, dass inzwischen die Zulässigkeit nicht mehr in Winsen sondern im Rathaus Tostedt geprüft wird, könnte schnellere Verbesserungen bringen. Dazu sind aber andere Mehrheiten wichtig ! weiter

Kontrolle der Verkehrssituation im Schulumfeld mit dem Ziel, Gefahrenpunkte zu entschärfen. Beispiel: Umbau des Kreuzungsbereichs im Zentrum von Todtglüsingen. weiter
Weil wir den Zusatzverkehr auf unseren Straßen nicht wollen: Kein Anschluss der geplanten A20 bei Heidenau ! weiter
Energieeinsparungen und die Nutzung regenerativer Energiequellen müssen gerade für die öffentliche Verwaltung zur Handlungsmaxime mit Vorbildcharakter werden. weiter
Die bestehenden sozialen Einrichtungen gilt es zu erhalten und auf neue Anforderungen wohlwollend zu reagieren.
Seit Jahren setzen wir uns für umweltverträgliche dezentrale Lösungen für die Abwasserbeseitigung ein. Einiges ist inzwischen beschlossen, aber gegen die CDU-Ratsmehrheit war weder Rechtssicherheit für die mit dem Landkreis strittigen Gebiete zu erreichen noch eine qualifizierte Satzung für Welle, Handeloh und Otter durchzusetzen. Vielleicht nach der Wahl ? weiter
Wo
soll das Geld herkommenManche unserer Vorschläge kosten mehr Geld. Wir wollen Einnahmen durch Gründung eines eigenen Bauerschließungsträgers erhöhen und Ausgaben durch Abstossung des maroden Freibads und verstärkten EDV-Einsatz in der Verwaltung senken.
"Illegale" Wohngebiete
Im Bereich der Samtgemeinde Tostedt liegen mindestens 13 Flächen, in denen insgesamt über 600 Bürgerinnen und Bürger wohnen, deren Wohnrecht jedoch formal nicht besteht. Hierbei handelt es sich einerseits um Waldsiedlungen - wie in Teilen von Neddernhof - in die sich die Menschen zunächst wegen der Bombardierungen Hamburgs geflüchtet haben und sich dort allmählich eine Existenz aufgebaut haben und zum zweiten um Wochenendhausgebiete ... weiter